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Incoterms® erklärt

Wenn Sie die Welt des globalen Handels und der Seefracht betreten wollen, heißt das auch, dass Sie Ihre Rolle und Verantwortung beim Import oder Export von Gütern verstehen müssen. Das bedeutet, dass Sie die Incoterms verstehen müssen.

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Was sind Incoterms?

Incoterms sind Regeln, beschlossen durch die Internationale Handelskammer, die die Handelsbedingungen für den Verkauf von Gütern auf der ganzen Welt definieren. Sie können sich die Incoterms wie eine allgemeine Sprache für den Handel vorstellen. Und wenn Sie diese besser verstehen, sind Sie bereit dafür Güter rund um die zu importieren und exportieren.

Incoterms sind hier, um Sie zu anzuleiten

Egal, ob Sie einen Frachtbrief ausfüllen, eine Ladeliste für den Versand entwickeln, eine Zoll- oder Handelsrechnung schreiben oder einen Herkunftsnachweis am Hafen vorbereiten – Incoterms bieten Ihnen die notwendige Hilfe während dieser Prozesse.

Was Incoterms umfassen

  • Sie definieren die Pflichten und Kosten zwischen dem Käufer und Verkäufer.
  • Sie definieren den Punkt, an dem das Risiko für die Fracht vom Käufer an den Verkäufer übergeben wird.

Sie bieten Erklärungen für Transporteure, Spediteure, Zollagenten und andere, die in den Versand von Fracht involviert sind.

Was Incoterms nicht umfassen

  • Sie umfassen nicht die Übergabe eines Titels oder Eigentum.
  • Sie umfassen keine Bezahlung, die separat verhandelt wurde.
  • Sie umfassen keine Versicherung – nur zwei Incoterms, CIF (Cost, Insurance and Freight) und CIP (Carriage and Insurance Paid), beschreiben die Versicherung als die Verantwortung des Verkäufers.

Was sind die bekanntesten Incoterms?

Es gibt elf Incoterms, aber die am meist verwendeten sind:

FOB (Free on Board)
FOB Versand bedeutet, dass der Verkäufer die Güter an Bord des Schiffes, die vom Käufer genannt wurden, zum vereinbarten Hafen liefert. Der Verkäufer ist bis dahin für alle Kosten verantwortlich. Sobald die Fracht an Bord geladen wurde, übernimmt der Käufer die Risiken und Kosten.

EXW (Ex Works)
Ex Works bedeutet, dass der Verkäufer liefert sobald er die Güter dem Käufer zur Verfügung stellt. Dies kann auf dem Grundstück des Verkäufers geschehen oder an einem anderen vereinbarten Ort (z.B. Werk, Fabrik, Lagerhaus etc.).

DDP (Delivered Duty Paid)
DDP Incoterm – “Delivered Duty Paid” – bedeutet, dass der Verkäufer alle Kosten und Risiken trägt, die mit dem Transport der Waren zum Bestimmungsort verbunden sind. Der Verkäufer ist auch verpflichtet, die Waren nicht nur für den Export, sondern auch für den Import freizugeben, sowohl für den Export als auch für den Import Zölle zu zahlen und alle Zollformalitäten zu erledigen.

FCA (Free Carrier)
Free Carrier bedeutet, dass der Verkäufer die Fracht an einen Spediteur oder an eine andere Person liefert, die vom Käufer ernannt wird. Die Lieferung muss auf dem Grundstück des Verkäufers geschehen oder an einem anderen vereinbarten Ort. Mit der Bezeichnung FCA meint man in der Schifffahrt, dass alle beteiligten Partien genau spezifizieren müssen, wohin die Fracht geliefert werden soll. Denn an diesem Punkt übernimmt der Käufer das Risiko für die Lieferung.

DAP (Delivered at Place)
Die Kurzform DAP bedeutet in der Schifffahrt, dass der Verkäufer die Fracht liefert und dem Käufer zur Verfügung gestellt wird. Dies geschieht, wenn die Ware dem Käufer auf dem ankommenden Transportmittel zur Entladung am genannten Bestimmungsort zur Verfügung gestellt wird. Der Verkäufer trägt alle Risiken, die mit der Übergabe der Ware an dem vereinbarten Ort verbunden sind.

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Wollen Sie mehr erfahren? Laden Sie unseren detaillierten Incoterms Guide herunter. Dann haben Sie ihn immer bereit, wenn Sie die Welt der Seeschifffahrt betreten. Der Guide beinhaltet eine hochaufösende Version unserer Incoterms Infografik sowie weitere Informationen zu verschiedenen Incoterms, was Sie beachten müssen, wenn Sie Incoterms auswählen und weitere Tipps.